Tierische Vielfalt am Niederwaldsee

Tiere im Niederwaldsee

Schuppenkarpfen
Fakten zum Fisch:

Name: Schuppenkarpfen (Cyprinus carpio)

Merkmale:

  • Kräftiger, hochrückiger Körper
  • Gleichmäßig mit großen, goldgelben bis bronzefarbenen Schuppen bedeckt
  • Zwei Paar Barteln (kleine Fühler) am Maul
  • Maul endständig, leicht vorstülpbar – ideal zum Gründeln am Gewässerboden
  • Rückenflosse langgezogen mit einem gezackten Hartstrahl
  • Durchschnittliche Länge: 40–70cm, gelegentlich über 1m
  • Gewicht: meist 2–10kg, in Ausnahmefällen über 20kg

Lebensraum: Bevorzugt warme, stehende oder langsam fließende Gewässer mit weichem, schlammigem Boden z.B. Teiche, Altwässer, Baggerseen, ruhige Flussabschnitte. Aufenhalt meistens Bodennah.

Nahrung: Durchwühlen mit vorgestülpten Maul den Boden nach z.B. Insektenlarven, Würmer, Pflanzenreste. Jungtiere ernahren sich von Plankton.

Alter: In freier Natur etwa 15–25 Jahre, in Fischzucht oder geschützten Teichen bis über 40 Jahre möglich.

Fortpflanzung: Die Laichzeit ist von Mai bis Juli bei Wassertemperaturen von über 18°C. Karpfen sind Freilaicher, sie legen ihre Eier in flachen, ufernahen Zonen auf Wasserpflanzen ab. Ein Weibchen kann bis zu 500.000 Eier ablegen, die Brut schlüft dann je nach Wassertemperatur nach 3 - 8 Tagen. Die Jungfische wachsen schnell heran, sind aber anfangs anfällig gegenüber Umwelteinflüssen.

Nutzung: Als Speisefisch, Besatzfisch in Angelteichen und auch als Zierfisch z.B. Koi-Karpfen, (Zuchtform)

Brassen
Fakten zum Fisch:

Name: Brassen (Abramis brama)

Merkmale:

  • Seitlich stark abgeflachter, hochrückiger Körper
  • Große, silbrig-bronzene Schuppen (junge Fische sind eher silbrig, ältere eher bräunlich)
  • Kleiner Kopf mit unterständigem, vorstülpbarem Maul
  • Lange Afterflosse und relativ kurze Rückenflosse
  • Schleimige Haut – Brassen sind oft sehr schleimig beim Anfassen
  • Durchschnittliche Länge: 30–50cm, selten über 70cm
  • Gewicht: meist 1–3kg, Großbrassen über 5kg möglich

Lebensraum: Stehende oder langsam fließende Gewässer wie Seen, Teiche, Kanäle und Flüsse mit weichem, schlammigem Boden. Brassen bevorzugen nährstoffreiche Gewässer mit hohem Pflanzenwuchs. Hauptsächlich halten sie sich bodennah in tiefen Gewässerzonen auf. Tagsüber oft in tieferen Bereichen, nachts oder zur Nahrungssuche auch in flacheren Uferzonen

Nahrung: Durchwühlen mit vorgestülpten Maul den Boden nach z.B. Insektenlarven, Würmer, Algen, Detritus und Pflanzenreste, dabei "sieben" sie große Mengen Schlamm durch ihr Maul, um kleinste Futterpartikel herrauszufiltern. Jungtiere ernahren sich von Plankton.

Alter: Brassen können 15 bis über 20 Jahre alt werden, je nach Lebensraum und Bedingungen.

Fortpflanzung: Die Laichzeit ist von Mai bis Juni bei Wassertemperaturen von 17–20°C. Die Männchen bilden während der Laichzeit einen feinen Laichausschlag (kleine weiße Punkte auf Kopf und Körper). Weibchen legen bis zu 300.000 Eier an Pflanzen und andere Untergründe im flachen Uferbereich, die Brut schlüpft dann nach ca. 3–10 Tagen (abhängig von der Wassertemperatur). Jungbrassen wachsen langsam und sind Teil der Nahrung für viele Raubfische

Nutzung: Wichtiger Bestandteil im Ökosystem und bei Anglern (besonders Friedfischangler) sehr beliebt. In der Fischerei als Speisefisch eher von geringem wirtschaftlichem Wert, regional aber verbreitet

Rotfeder
Fakten zum Fisch:

Name: Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus)

Merkmale:

  • Schlanker, seitlich abgeflachter Körper
  • Auffällige rote bis orangerote Flossen – daher der Name
  • Rücken dunkelgrün bis bräunlich, Flanken goldglänzend, Bauch silbrig
  • Große, nach oben gerichtete Augen
  • Maul leicht oberständig – angepasst an das Fressen an der Wasseroberfläche
  • Rückenflosse beginnt hinter dem Ansatz der Bauchflossen
  • Durchschnittliche Länge: 15–25cm, selten über 35cm
  • Gewicht: meist unter 500g

Lebensraum: Bevorzugt warme, pflanzenreiche, stehende oder langsam fließende Gewässer. Ist häufig in Teichen, Seen, Altwassern, Kanälen und ruhigen Flussabschnitten anzutreffen. Hält sich gern in Ufernähe auf, oft zwischen Seerosen, Schilf und anderen Wasserpflanzen. Meist in oberflächennahen bis mittleren Wasserschichten, besonders bei Sonnenschein. Oft in kleinen Schwärmen unterwegs, Jungtiere sind sehr gesellig und bilden Schulen

Nahrung: Rotfedern sind Allesfresser, bevorzugen aber pflanzliche Kost. Ihre Hauptnahrung besteht aus Wasserpflanzen, Algen, abgestorbene Pflanzenreste Insektenlarven, kleine Krebstiere (z.B. Wasserflöhe) und Oberflächeninsekten (z.B. Mücken). Aufgrund ihres oberständigen Mauls nehmen sie oft Nahrung von der Wasseroberfläche auf

Alter: In freier Wildbahn werden sie etwa 10–15 Jahre, in geschützten Lebensräumen oder Teichanlagen auch über 17 Jahre möglich

Fortpflanzung: Die Laichzeit ist von Mai bis Juni bei Wassertemperaturen ab etwa 18°C. Das Laichen erfolgt in pflanzenreichen Uferzonen. Weibchen legen mehrere Tausend klebrige Eier an Wasserpflanzen. Männchen zeigen in der Laichzeit einen feinen Laichausschlag. Die Brut schlüpft nach ca. 3–10 Tagen

Nutzung: In der Fischerei wenig bedeutsam, Rotfedern sind zwar Essbar, aber auch bei ihnen, sind viele Gräten zu finden.Sie sind sehr beliebt bei Freizeitanglern und in Naturteichen.Rotfedern werden häufig mit Rotaugen verwechselt, jedoch durch die Flossenfarbe und Körperform sind sie voneinander unterscheidbar.

Rotauge
Fakten zum Fisch:

Name: Rotauge (Rutilus rutilus)

Merkmale:

  • Schlanker, seitlich abgeflachter Körper
  • Silberne Flanken mit dunklem Rücken (blaugrün bis grauschwarz)
  • Auffällige rote Iris (Augen)
  • Rote bis orangefarbene Bauch- und Afterflossen, Rücken- und Schwanzflosse gräulich
  • Maul leicht unterständig, ideal für Nahrung vom Gewässerboden
  • Durchschnittliche Länge: 20–30cm, selten über 40cm
  • Gewicht: meist 200–500g, maximal etwa 1kg

Lebensraum: Weit verbreitet in Europa, anzutreffen in in Flüssen, Seen, Kanälen und Teichen. Bevorzugt langsam fließende oder stehende, pflanzenreiche Gewässer, ist sehr anpassungsfähig, auch in trübem Wasser häufig zu finden.

Nahrung: Rotaugen sind Allesfresser. Ihre Hauptnahrung besteht aus Wasserpflanzen, Algen, abgestorbene Pflanzenreste Insektenlarven, kleinste Muscheln und Schnecken kleine Krebstiere (z.B. Wasserflöhe) und Oberflächeninsekten (z.B. Mücken). Sie fressen sowohl vom Boden als auch von der Wasseroberfläche

Alter: Durchschnittlich 10–15 Jahre, selten über 20 Jahre

Fortpflanzung: Die Laichzeit ist von April bis Juni bei Temperaturen ab 12°C. Männchen entwickeln während der Laichzeit einen feinen Laichausschlag, Weibchen legen mehrere Zehntausend klebrige Eier ab. Die Eier werden an Wasserpflanzen, Steinen oder Wurzeln im flachen Uferbereich abgelegt. Die Larven schlüpfen nach etwa 5–10 Tagen

Nutzung: In der Fischerei wirtschaftlich weniger bedeutend, aber ökologisch wichtig. Sie sind häufiger Beifang beim Angeln, werden aber auch gezielt als Friedfisch beangelt. Sie sind beliebt als Köderfisch beim Raubfischangeln.

Bitterling
Fakten zum Fisch:

Name: Bitterling (Rhodeus amarus)

Merkmale:

  • Kleiner, hochrückiger und seitlich abgeflachter Körper
  • Grundfärbung silbrig bis leicht grünlich oder bläulich schimmernd
  • Flanken mit charakteristischem blaugrünem Längsband im hinteren Körperbereich
  • Bauch hell, Rücken meist etwas dunkler gefärbt
  • Kleine, endständige Maulspalte ohne Barteln
  • Flossen meist unauffällig grau bis leicht rötlich
  • Durchschnittliche Länge: meist 5–8 cm, selten bis etwa 10 cm
  • Gewicht: nur wenige Gramm, daher ein sehr kleiner heimischer Karpfenfisch

Lebensraum: Kommt in weiten Teilen Europas vor. Der Bitterling lebt vor allem in ruhigen oder langsam fließenden, pflanzenreichen Gewässern wie Teichen, Altwassern, Gräben, langsam fließenden Bächen und Seen. Er bevorzugt warme, flache Uferzonen mit dichtem Pflanzenbewuchs und schlammigem oder sandigem Untergrund. Besonders wichtig sind Muschelvorkommen, da der Bitterling für seine Fortpflanzung auf Großmuscheln angewiesen ist.

Nahrung: Ernährt sich überwiegend von feinen Algen, Pflanzenresten, Detritus sowie kleinen wirbellosen Tieren wie Insektenlarven, Würmern und Kleinkrebsen. Der Bitterling sucht seine Nahrung meist in Ufernähe oder zwischen Wasserpflanzen.

Alter: Durchschnittlich etwa 3–5 Jahre, unter günstigen Bedingungen auch etwas älter.

Fortpflanzung: Die Laichzeit liegt meist zwischen April und Juni, abhängig von der Wassertemperatur. Der Bitterling besitzt eine besondere Fortpflanzungsstrategie: Das Weibchen legt seine Eier mit Hilfe einer verlängerten Legeröhre in lebende Süßwassermuscheln ab. Das Männchen gibt seinen Samen an die Muschel ab, sodass die Befruchtung im Inneren erfolgt. Die Eier und Larven entwickeln sich geschützt in der Muschel und verlassen diese erst nach einigen Wochen.

Nutzung: Für die Fischerei wirtschaftlich kaum von Bedeutung. Der Bitterling ist jedoch ökologisch interessant und aufgrund seiner außergewöhnlichen Fortpflanzung biologisch besonders bemerkenswert. Er gilt als wichtiger Indikator für strukturreiche, naturnahe Gewässer mit intakten Muschelbeständen.

Eltitze
Fakten zum Fisch:

Name: Elritze (Phoxinus phoxinus)

Merkmale:

  • Kleiner, schlanker und langgestreckter Körper
  • Seitlich leicht abgeflacht, mit rundlichem Rückenprofil
  • Rücken olivgrün bis bräunlich, Flanken heller mit dunklen Flecken oder unregelmäßigem Band
  • Bauch hell bis silbrig, zur Laichzeit oft kräftiger gefärbt
  • Kleine Schuppen, dadurch wirkt der Körper oft fein strukturiert
  • Kleine, endständige Maulspalte ohne Barteln
  • Flossen meist gelblich bis leicht rötlich, besonders Bauch- und Afterflossen können farbiger erscheinen
  • Durchschnittliche Länge: meist 6–10 cm, selten bis etwa 14 cm
  • Gewicht: meist nur wenige Gramm bis etwa 20 g

Lebensraum: Die Elritze lebt in weiten Teilen Europas in klaren, kühlen und sauerstoffreichen Gewässern. Sie kommt vor allem in Bächen, kleinen Flüssen, Oberläufen größerer Flüsse sowie in klaren Seen vor. Bevorzugt werden kiesige oder sandige Gewässerabschnitte mit mäßiger bis schneller Strömung. Die Elritze hält sich meist in Schwärmen auf und nutzt flachere Uferzonen sowie strömungsberuhigte Bereiche als Aufenthaltsraum.

Nahrung: Die Elritze ernährt sich vorwiegend von kleinen wirbellosen Tieren wie Insektenlarven, Kleinkrebsen, Würmern und Zooplankton. Zusätzlich werden Algen, Aufwuchs und organische Kleinteile aufgenommen. Sie sucht ihre Nahrung meist im freien Wasser, am Grund oder zwischen Steinen und Pflanzen.

Alter: Durchschnittlich etwa 3–5 Jahre, unter günstigen Bedingungen auch etwas älter.

Fortpflanzung: Die Laichzeit liegt meist zwischen April und Juni, in kälteren Gewässern auch etwas später. Die Eiablage erfolgt in flachen, kiesigen Bereichen mit sauberem Untergrund. Die Weibchen legen mehrere hundert bis einige tausend Eier ab, die an Steinen und Kies haften. Eine Brutpflege findet nicht statt. Die Jungfische schlüpfen je nach Wassertemperatur nach wenigen Tagen bis etwa zwei Wochen.

Nutzung: Für die Fischerei wirtschaftlich kaum bedeutend. Die Elritze ist jedoch ökologisch sehr wichtig, da sie vielen Raubfischen und Wasservögeln als Nahrung dient. Außerdem gilt sie als Zeigerfisch für saubere, naturnahe und sauerstoffreiche Gewässer.

Regenbogenforelle
Fakten zum Fisch:

Name: Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

Merkmale:

  • Schlanker, torpedoförmiger Körper, ideal für schnelles Schwimmen in Strömung
  • Maul leicht oberständig, kräftige kleine Zähne auf beiden Kiefern
  • Rücken dunkel olivgrün bis bläulich, Seiten silbrig mit vielen kleinen schwarzen Punkten
  • Typischer rosa bis purpurfarbener Längsstreifen entlang der Flanken
  • Bauchseite weißlich bis silberfarben
  • Durchschnittliche Länge: 25–50 cm, große Exemplare bis über 80 cm
  • Gewicht: meist 0,5–3 kg, Ausnahmefische bis über 7 kg

Lebensraum: Die Regenbogenforelle kommt ursprünglich aus Nordamerika, sie ist in Europa durch Besatz weit verbreitet. Forellen bevorzugen kühle, sauerstoffreiche Flüsse und Bäche mit Kiesgrund. Sie ist aber auch in Seen und Teichen anzutreffen, wenn das Wasser kühl genug ist. Sie steht oft in strömungsberuhigten Bereichen oder hinter Hindernissen.Forellen sind bewegliche, aktiver Schwimmer und sind oft in kleinen Gruppen unterwegs, größere Fische sind eher Einzelgänger. Forellen reagiert empfindlich auf Temperaturanstiege und Sauerstoffmangel.

Nahrung: Regenbogenforellen sind allesfresser mit Schwerpunkt auf tierischer Nahrung. Sie frisst Insekten, Larven, Würmer, Kleinkrebse, kleine Fische. Sie steigen gern nach ins Wasser gefallenen Insekten auf, um sie von der Wasseroberfläche zu holen.

Alter: Durchschnittlich 4–6 Jahre, in Ausnahmefällen bis zu 11 Jahre

Fortpflanzung: Die Laichzeit ist je nach Standort von Februar bis Juni. Weibchen legt mehrere hundert bis tausend Eier in Kiesgruben am Gewässergrund, Das Männchen befruchtet dann die Eier. Forellen betreiben keine Brutpflege.Die Larven schlüpfen erst nach 4–7 Wochen, Jungfische (Brütlinge) bleiben zunächst im flachen Uferbereich und ernähren sich anfangs von ihrem Dottersach und danach von Plankton.

Nutzung: Forellen sind sehr beliebte Speise- und Sportfische. Das Fleisch ist zart, rosa und aromatisch. Wird oft geräuchert, aber auch aus der Pfanne ein super Speisefisch. Die Regenbogenforelle ist in den Aquakulturen weit verbreitet, sowohl für die Teichwirtschaft als auch für Angelseen. Am besten wird sie mit Fliegen, Spinnern, Wobblern oder Naturködern gefangen.

Flussbarsch
Fakten zum Fisch:

Name: Flussbarsch (Perca fluviatilis)

Merkmale:

  • Kompakter, seitlich leicht abgeflachter Körper
  • Auffällig gefärbt: grünlich bis olivfarbener Rücken, helle Flanken mit 5–9 dunklen Querstreifen
  • Bauch- und Afterflossen sowie Schwanzflosse rötlich bis orange
  • Zwei deutlich getrennte Rückenflossen, vordere hartstrahlig,spitz und dunkel gefärbt, hintere weichstrahlig
  • Kleines, oberständiges Maul mit kleinen Zähnen
  • Durchschnittliche Länge: 15–30cm, selten über 45cm
  • Gewicht: meist 300–800g, Großbarsch bis ca. 3kg möglich

Lebensraum: Kommt in fast ganz Europa vor, sehr anpassungsfähig. Lebt in Flüssen, Bächen, Kanälen, Seen, Altwassern und Teichen. Bevorzugt klare, strukturreiche Gewässer mit reichlich Versteckmöglichkeiten (z.B. Wasserpflanzen, Wurzeln, Stege). Tagsüber meist in mittleren bis tiefen Zonen, oft in Grundnähe, Jungfische schwimmen in Schwärmen, ältere Barsche werden oft zu Einzelgängern. Der Flussbarsch ist ein standorttreu und lauernder Fisch, er nutzt Deckungen und jagt blitzartig.

Nahrung: Räuberisch lebender Fisch (Carnivor).Seine Hauptnahrung besteht aus: Insektenlarven, Kleinkrebse (bei Jungfischen), ältere Exemplare jagen kleine Fische (Rotaugen, Lauben, Kaulbarsche, eigene Artgenossen) Würmer, Amphibienlarven.Er ist ein typischer Ansitzräuber, er lauert der Beute auf.

Alter: Durchschnittlich 6–12 Jahre, maximal etwa 20 Jahre.

Fortpflanzung: Die Laichzeit ist von März bis Mai bei Temperaturen um 8–15°C. Der Laich wird in langen, bandartigen Schnüren an Wasserpflanzen, Ästen oder Steinen abgelegt. Weibchen legen bis zu 200.000 Eier , die Männlichen Tiere berteiben keine Brutpflege. Die Larven schlüpfen nach ca. 1–2 Wochen

Nutzung: In der Fischereiwirtschaft weniger bedeutend, aber ökologisch wichtig als Räuber. Sehr beliebter Speise- und Sportfisch, er wird geschätzt wegen seines festen, weißen Fleisches.

Sonnenbarsch
Fakten zum Fisch:

Name: Sonnenbarsch (Lepomis gibbosus)

Merkmale:

  • Rundlich-hochrückiger, seitlich stark abgeflachter Körper
  • Sehr farbenprächtig: Rücken olivgrün bis bräunlich mit bläulich-grünen Flecken, Flanken gelblich bis orange mit leuchtenden, irisierenden Punkten. Bauch rötlich bis orange
  • Charakteristischer schwarzer Fleck mit rotem Rand am Kiemendeckel („Ohrfleck“)
  • Kleine, spitze Maulöffnung – leicht oberständig
  • Rückenflosse durchgehend, vorderer Teil hartstrahlig
  • Durchschnittliche Länge: 15–20cm, selten über 25cm
  • Gewicht: meist unter 300g

Lebensraum: Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, gilt als Neozoon (eingewanderte Tierart), teils als invasiv, da sie heimische Arten verdrängen. Häufig in stehende oder langsam fließende Gewässer mit reicher Ufer- und Unterwasservegetation anzutreffen. Bevorzugt flache, warme Zonen mit weichem Boden. Häufig in Teichen, Seen, Altwassern und ruhigen Bachläufen zu finden. Sonnenbarsche sint Tagaktiv und Standorttreu, sie halten sich gern im pflanzenreichen Flachwasserbereich auf. Oft in kleinen Gruppen unterwegs, besonders Jungfische

Nahrung: Sonnenbarsche sind Allesfresser (omnivor) und sehr anpassungsfähig. Ihre Hauptnahrung bestehen aus: Insektenlarven, kleine Krebstiere, Schnecken, Würmer, Fischlaich und kleine Fische, Pflanzenteile und Algen. Sie fressen aber auch oberflächennahe Insekten (z.B. Mücken)

Alter: Durchschnittlich 4–6 Jahre, in Ausnahmefällen bis etwa 8 Jahre

Fortpflanzung: Die Laichzeit ist von Mai bis Juli bei Wassertemperaturen über 18°C. Dabei bauen Männchen runde Laichgruben im sandig-kiesigen Flachwasser, sie Bewachen und verteidigen das Gelege aggressiv. Weibchen legen mehrere hundert bis tausend Eier in die Laichgrube. Die Brutpflege erfolgt dann durch das Männchen, das das Gelege fächelt und Feinde vertreibt. Die Larven schlüpfen nach etwa 3–5 Tagen

Nutzung: In Europa meist kein Zielfisch, gelegentlich in Aquarien oder als Zierfisch in Gartenteichen. In den USA hingegen beliebter Sportfisch. Ökologisch ist der Sonnenbarsch in Europa problematisch, da er Brut und Jungfische heimischer Arten frisst

Hecht
Fakten zum Fisch:

Name: Hecht (Esox lucius)

Merkmale:

  • Langgestreckter, torpedoförmiger Körper – ideal für blitzschnelle Angriffe
  • Große, abgeflachte Schnauze in Entenschnabelform
  • Viele scharfe, nach hinten gebogene Zähne
  • Rücken olivgrün bis grau mit hellen, marmorierten Flecken, Bauchseite hell bis weißlich
  • Rücken- und Afterflosse weit nach hinten versetzt (typisch für Raubfische)
  • Große, gelbliche Augen mit guter Sehfähigkeit
  • Durchschnittliche Länge: 50–90cm, große Exemplare über 1m (Rekord über 140cm)
  • Gewicht: meist 2–10kg, Ausnahmefische bis über 20kg

Lebensraum: Der Hecht ist in ganz Europa weit verbreitet. Er Bevorzugt klare, pflanzenreiche Gewässer mit langsam fließendem oder stehendem Wasser wie :Seen, Teiche, Kanäle, Altarme, Flüsse aber auch Brackwasser wird toleriert. Der Hecht standorttreu, meist in Deckung lauernd. Meist allein lebend und territorial.Er steht oft regungslos im Pflanzen,- oder Uferbereich und schießt blitzartig auf Beute. Nutzt seine Tarnung und Schnelligkeit zum Überraschungsangriff. Der Hecht ist ein Augenjäger und hat ein gutes Sehvermögen.

Nahrung: Reiner Raubfisch (Carnivor). Der Hecht frisst alles, was er überwältigen kann. Zu seiner Nahrung zählen: Fische (auch Artgenossen), Frösche, Wasservögel, Mäuse, kleine Enten. Er kann Beute bis zu einem Drittel seiner eigenen Körperlänge problemlos verschlingen. Frisst vor allem bei Tageslicht, und nutzt dafür seine hervorragende Sehfähigkeit.

Alter: Durchschnittlich 10–15 Jahre, selten über 20 Jahre

Fortpflanzung: Die Laichzeit ist zwichen Februar bis April, kurz nach Eisfreigabe bei 6–10°C. Das Hechtweibchen laicht in überfluteten Wiesen, flachen Uferzonen und Pflanzenbeständen. Es wird keine Brutpflege durch die Elterntiere durchgeführt.Die Weibchen legen meist 15.000 bis über 200.000 Eier je nach Größe des Muttertiers.Eier haften an Pflanzen (Haftlaicher).Die Larven schlüpfen nach etwa 10–15 Tagen und beginnen früh mit Räuberleben (Tierisches Plankton spöäter kleine Artgenossen und kleine andere Fische).

Nutzung: Der Hecht ist ein sehr beliebter Sport- und Speisefisch. In der Küche geschätzt für sein festes, mageres Fleisch, weist aber viele Gräten auf. Wird mit Kunstködern (Wobbler, Gummifische) und Naturködern beangelt(toter Köderfisch). Er ist wichtig für das Gleichgewicht im Gewässer durch Kontrolle von Weißfischbeständen.

Zander
Fakten zum Fisch:

Name: Zander (Sander lucioperca)

Merkmale:

  • Schlanker, langgestreckter Körper – perfekt für schnelles Schwimmen im offenen Wasser
  • Kopf spitz zulaufend mit leicht vorstehendem Unterkiefer
  • Maul voller scharfer, nadelspitzer Zähne, darunter zwei auffällige Fangzähne
  • Augen groß, silbrig und lichtempfindlich – ermöglicht gute Sicht auch bei trübem Wasser oder Dämmerung
  • Rücken grau-grün bis bräunlich, Seiten silbern mit 8–12 dunklen Querstreifen, Bauch weißlich
  • Zwei deutlich getrennte Rückenflossen: vordere mit kräftigen Stachelstrahlen, hintere weichstrahlig
  • Durchschnittliche Länge: 40–70 cm, große Exemplare bis über 1 m
  • Gewicht: meist 2–5 kg, Ausnahmefische bis über 15 kg

Lebensraum: Zander sind weit verbreitet in Mittel- und Osteuropa, teils auch in West- und Nordeuropa. Er bevorzugt große Flüsse, Stauseen und tiefe Seen mit sandigem oder kiesigem Grund. Liebt leicht trübes Wasser, meidet sehr klare Gewässer oder klare Gewässerabschnitte. Hält sich oft in Grundnähe auf, in tiefen Gumpen oder an Kanten

Nahrung: Er ist Räuberischer Fisch (Carnivor). Frisst vor allem Weißfische (z. B. Rotaugen, Ukelei, Lauben). Jagd meist in der Dämmerung und bei Nacht, dafür nutzt er seine empfindlichen Sinnesorgane und das Seitenlinienorgan, um Beute auch in trübem Wasser oder bei Dunkelheit zu orten

Alter: Durchschnittlich 10–12 Jahre, selten über 15 Jahre

Fortpflanzung: Die Laichzeit ist April bis Juni bei 12–18 °C. Die Männchen bauen Laichgruben und bewacht und befächelt das Gelege in flachen, sandigen oder kiesigen Uferbereichen. Das Männchen beschützt seine Brut vor angreifern jeglicher Art. Weibchen legt je nach Größe 150.000–200.000 Eier in die Laichgrube. Die Larven schlüpfen nach 5–10 Tagen, sie ernähren sich zunächst von Plankton und später von anderen Brutfischen.

Nutzung: Der Zander ist ein sehr beliebter Speise- und Angelfisch. Das Fleisch ist weiß, fest, nahezu grätenfrei, es besitzt ein milder Geschmack. Er ist ein sehr beliebter Fisch in Küchen. Wird mit Kunstködern (Gummifische, Wobbler) oder Naturködern (Köderfisch, Fischfetzen) gefangen. Der Zander ist ein wichtiger Räuber zur Regulierung von Weißfischbeständen in vielen Gewässern

Wels
Fakten zum Fisch:

Name: Wels (Silurus glanis)

Merkmale:

  • Langer, schlangenförmiger Körper, ideal für kraftvolle Bewegungen am Grund
  • Sehr großer, breiter Kopf mit breitem Maul
  • Zwei lange Barteln am Oberkiefer und vier kürzere am Unterkiefer als Tastorgane
  • Haut schleimig, ohne Schuppen, dunkelbraun bis schwarz gefleckt, Bauchseite hell
  • Sehr kleine Augen, dafür ausgezeichneter Geruchs- und Tastsinn
  • Winzige Rückenflosse, lange Afterflosse bis fast zur Schwanzflosse reichend
  • Durchschnittliche Länge: 1–1,5 m, sehr große Exemplare bis über 2,5 m
  • Gewicht: meist 10–50 kg, Ausnahmefische über 100 kg möglich

Lebensraum: Der Wels ist in Europa weit verbreitet, ursprünglich aus Mittel- und Osteuropa. Er bevorzugt große, langsam fließende Flüsse und tiefe Seen und mag warme, nährstoffreiche Gewässer mit weichem Grund. Der Wels liebt Strukturreiche Gewässer mit vielen Unterständen aus Totholz oder Große Felsspalten. Tagsüber hält er sich in tieferen Bereichen des Gewässers auf oder unter Unterständen wie: (Baumstämme, Buhnen, Löcher). Er ist ein Bodenbewohner, meist nachtaktiv. Der Wels ist ein Lauerjäger, bewegt sich langsam, aber sehr kräftig. Nutzt seine Barteln zum Ertasten und Riechen von Beute im Dunkeln

Nahrung: Der Wels ist ein Räuberischer Allesfresser (Carnivor/Omnivor).Er frisst Fische, Frösche, Krebse, Wasservögel, kleine Säugetiere, auch Aas. Große Welse können Enten, Gänse, Komorane aber auch Ratten erbeuten. Jagd oft nachts mit Hilfe von Geruch und Seitenlinienorgan, da sein Sehvermögen nicht sehr gut ausgeprägt ist. Er hat ein besonderst gutes Höhrorgan, das Anatomisch so angelegt ist das er auch die kleinsten Geräuche wahrnehmen kann.

Alter: Durchschnittlich 20–30 Jahre, in Ausnahmefällen über 50 Jahre

Fortpflanzung: Die Laichzeit ist von Mai bis Juli bei Wassertemperaturen ab 18 °C. Das Männchen baut flache Laichgrube in Ufernähe, wo das Weibchen bis zu mehrere hunderttausend Eier ablegt. Männchen bewacht und befächelt das Gelege bis zum Schlupf nach 3–10 Tagen. Männliche Welse betreibe eine aggresive Brutpflege, alles was dem Gelege zu nahe kommt, wird angegriffen. Die Größe des Angreifers spielt dabei keine Rolle.

Nutzung: Der Wels ist ein beliebter Sportfisch, gerade wegen seiner Größe und Kraft. Das Fleisch fest und schmackhaft, es sind wenig Gräten vorhanden. Sie werden meist mit Köderfischen, Wurmbündeln oder großen Kunstködern gefangen.In Teichwirtschaft wird der Wels teilweise gezüchtet.

Europäischer Aal
Fakten zum Fisch:

Name: Europäischer Aal (Anguilla anguilla)

Merkmale:

  • Langer, schlangenförmiger Körper – ideal zum Schlängeln in engen Spalten und Pflanzen
  • Unterscheidung von Spiztkopfaal (Nahrung ist Kleintiere wie Schnecken, kleine Krebse usw.) und Breitkopfaal (Nahrung überwiegend Fische)
  • Kleine, rundliche Schuppen tief in der Haut eingebettet, Haut schleimig und glatt
  • Maul leicht unterständig, spitz zulaufender Kopf
  • Rücken dunkelbraun bis olivgrün, Bauchseite gelblich bis weiß (Silberaal: silbrig glänzend mit dunklem Rücken)
  • Rücken-, Schwanz- und Afterflosse zu einem durchgehenden Flossensaum verwachsen
  • Durchschnittliche Länge: 50–80 cm, große Exemplare über 1,5 m
  • Gewicht: meist 0,5–3 kg, Ausnahmefische bis über 6 kg

Lebensraum: Der Aal war ursprünglich in fast ganz Europa und Nordafrika verbreitet, die Bestände sind heute stark bedroht. Sie Leben in Flüssen, Bächen, Seen, Kanälen und Küstengewässern. Bevorzugt schlammige oder sandige Böden mit Versteckmöglichkeiten (Wurzeln, Steine, Pflanzen). Der Aal ist Nachtaktiv, tagsüber in Verstecken. Sie wandern sowohl im Süß- als auch im Salzwasser. Können auch über Überflutete Wiesen und Felder Wandern. Aale unterteilen sich in Gelbaale (Standphase im Süßwasser) und Silberaale (Wanderform zurück ins Meer).

Nahrung: Aale sind allesfresser mit Vorliebe für tierische Nahrung. Sie fressen Würmer, Insektenlarven, Krebse, Schnecken, kleine Fische. Aber auch Aas wird aufgenommen.

Alter: Sehr langlebig: 10–20 Jahre im Süßwasser, einzelne Exemplare über 50 Jahre

Fortpflanzung: Der Aal Laicht ausschließlich im Sargassosee (westlicher Atlantik). Die abwanderen Silberaale (oder Blankaale), wandert mehrere tausend Kilometer dorthin und durchqueren dadurch mehrere Gewässer und Überflutete Gebiete. Dort angekommen Laichen die Aale ab, nach dem Laichen sterben die Elterntiere. Die Larven (Weidenblattlarven) treiben mit der Meeresströmungen nach Europa, die Umwandlung zu Glasaalen geschied nach 2–3 Jahren. Nach dem Aufstieg in Flüsse und Seen, färben sich die Glasaale zu Gelbaalen um. Im Süßwasser leben sie wieder bis zur Abwanderung ins Meer als Gelbaale. Zur Abwanderung werden die Tiere wieder zu Sielberaalen (Blankaale). Der Aal kann nicht in Gefangenschaft gezüchtet werden. Es gibt mehrere Initiativen die sich mit dem Schutz und der Förderung des Aalbestands beschäftigen.

Nutzung: Der Aal ist ein beliebter Speisefisch, besonders geräuchert. Sein Fleisch ist fett, aromatisch und sehr geschätzt. Da die Bestände stark zurückgegangen sind, sind Aale in manchen Europäischen Ländern streng geschützt, der Fang dort ist nur mit Genehmigungen möglich. Der Handel in das Europäische Ausland ist seit mehreren Jahren verboten und wird schwer bestraft.

Teichmuschel
Fakten zum Tier:

Name: Teichmuschel (Anodonta sp.)

Merkmale:

  • Große, länglich-ovale Süßwassermuschel mit dünner, oft etwas zerbrechlicher Schale
  • Schalenfarbe meist gelblich-braun, olivgrün bis dunkelbraun
  • Außenseite relativ glatt mit sichtbaren Wachstumsringen
  • Besitzt keinen Kopf wie ein Fisch, sondern einen weichen Muschelkörper im Inneren der Schale
  • Fortbewegung langsam mit einem muskulösen Fuß im Gewässergrund
  • Innenseite der Schale hell und oft perlmuttartig glänzend
  • Durchschnittliche Länge: meist etwa 8–15 cm, größere Exemplare können auch über 20 cm erreichen
  • Gewicht abhängig von Größe und Alter, deutlich schwerer als kleine Muschelarten

Lebensraum: Die Teichmuschel lebt in stehenden oder langsam fließenden Süßgewässern wie Teichen, Weihern, Altwassern, Seen, Gräben und ruhigen Flussabschnitten. Sie bevorzugt schlammige, sandige oder feinkiesige Böden, in die sie sich teilweise eingräbt. Wichtig sind nährstoffreiche, nicht zu stark belastete Gewässer mit ruhigen Uferzonen.

Nahrung: Die Teichmuschel ist ein Filtrierer. Sie ernährt sich von feinen Schwebstoffen, Plankton, Algen, Bakterien und organischem Material, das sie aus dem Wasser filtert. Dadurch trägt sie zur natürlichen Reinigung des Gewässers bei.

Alter: Teichmuscheln können viele Jahre alt werden. Häufig erreichen sie ein Alter von etwa 10–15 Jahren, unter günstigen Bedingungen auch deutlich mehr.

Fortpflanzung: Die Fortpflanzung erfolgt über Larven, sogenannte Glochidien. Diese entwickeln sich zunächst in der Muschel und werden anschließend ins Wasser abgegeben. Die Larven müssen sich für eine gewisse Zeit an Kiemen oder Flossen bestimmter Fische anheften, um sich weiterzuentwickeln. Erst danach fallen sie zu Boden und wachsen dort als junge Muschel weiter. Damit ist die Teichmuschel für ihre Vermehrung auf geeignete Wirtsfische angewiesen.

Nutzung: Für die wirtschaftliche Nutzung spielt die Teichmuschel heute kaum eine Rolle. Ökologisch ist sie jedoch sehr wichtig, da sie Wasser filtert, Lebensraum für Kleinstlebewesen bietet und ein Teil des natürlichen Gleichgewichts im Gewässer ist. Ihr Vorkommen kann auf ein funktionierendes Süßwasserökosystem hinweisen.

Naturschutz und Gewässerpflege

Die Tierwelt am Niederwaldsee zeigt, wie vielfältig und lebendig unser Gewässer ist. Als Verein liegt uns nicht nur die Fischerei, sondern auch der Schutz dieses natürlichen Lebensraums am Herzen. Durch Pflege, Besatz mit Augenmaß und einen verantwortungsvollen Umgang mit dem See möchten wir dazu beitragen, diese Vielfalt auch in Zukunft zu bewahren.