Vereinsschnuppertage
Schillerschule besuchte die Angler am Niederwaldsee
Schillerschule zu Gast beim AASV Bensheim
Einen spannenden Tag am Niederwaldsee erlebten die Betreuungskinder der Schillerschule, Gruppe „Wilde 13“.
Zum
ersten Mal beteiligte sich der AASV Bensheim an den Vereins-Schnuppertagen und lud die Kinder zu einem
Ausflug ans
Vereinsgewässer ein.
Nach einer kurzen Einführung in den Umgang mit Angelruten, angeleitet von Vereinsmitglied Rainer Belter,
ging es
für die jungen Gäste ans Wasser. Geduld war gefragt, denn der Köder muss nur wenige Meter vom Ufer
entfernt liegen,
bis ein Fisch anbeißt. Im Niederwaldsee leben neben verschiedenen Weißfischarten auch Zander, Aale und
Hechte.
Auch seltenere Arten wie Karauschen oder Bitterlinge gehören zum Bestand.
Um die Chancen auf einen Fang zu erhöhen, zeigte der Zweite Vorsitzende Theo Heß, wie man Futter ins
Wasser einbringt
und den Haken mit Maden bestückt. Dabei konnten die Kinder mit moderner Angelausrüstung experimentieren,
lernten aber
schnell, dass Ausdauer und Ruhe ebenso wichtig sind wie gutes Material.
Kulinarisch kamen die kleinen Anglerinnen und Angler ebenfalls nicht zu kurz: Zum Mittagessen gab es
Fischstäbchen
für alle, später lockte der Duft frisch geräucherter Makrelen über das Vereinsgelände.
Vorsitzender Harald Schneider nutzte die Gelegenheit, um die Bedeutung des Niederwaldsees für den Verein
zu
erläutern. Das etwa sechs Hektar große Gewässer ist kein Badesee, sondern ein geschütztes Vereinsgewässer,
das mit seiner hohen Wasserqualität und Artenvielfalt überzeugt. Seit 1970 kümmert sich der AASV um
Pflege,
Besatzmaßnahmen und den Erhalt der Uferbereiche.
Mit viel Einsatz boten die Vereinsmitglieder den Schülerinnen und Schülern einen erlebnisreichen Tag und
gaben
Einblicke in das Angeln sowie in die Arbeit des Vereins. Nachwuchs ist beim AASV jederzeit willkommen, das
jüngste
Mitglied ist erst zehn Jahre alt.
© A.A.S.V. Bensheim, Montag, 17.10.2017
Fischrettung an der Weschnitz
Der A.A.S.V war aktiv dabei
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Im Oktober 2017 stand für uns als AASV Bensheim ein besonderes Ereignis im Zeichen des aktiven
Naturschutzes,
die großangelegte Fischrettung im Zuge der Renaturierung der Weschnitz bei Lorsch.
Die Maßnahme war Teil eines hessenweit einmaligen Projekts zur ökologischen Aufwertung des Flusslaufs. Auf
rund
fünf Kilometern wurde die alte und neue Weschnitz wieder zusammengeführt naturnah, vielfältig und ohne
harte
Uferbefestigungen.
Für die Fische bedeutete das jedoch zunächst eine Herausforderung, mit dem Durchstich der Dämme
begannen die alten, künstlich geführten Armläufe nach und nach trocken zu fallen, tausende Fische wären
dort ohne
Hilfe verendet. Als Angel- und Naturschutzverein war es für uns selbstverständlich, mit anzupacken.
Gemeinsam mit
über 200 Freiwilligen aus der Region darunter Angelvereine, Naturschutzgruppen, Behörden und Jugendliche
haben wir
an mehreren Einsatztagen geholfen, die bedrohten Fische mithilfe der Elektrobefischung zu bergen und sie
in den
neuen, naturnahen Flussabschnitt umzusiedeln.
Dabei konnten nicht nur häufige Arten wie Döbel, Hasel und Barben
sondern auch geschützte und seltene Fische wie Bitterlinge, Steinbeißer und Neunaugen gerettet werden.
Die Tiere wurden behutsam gefangen, in Wasserbehältern transportiert und anschließend über eine extra
eingerichtete
Fischrutsche am neuen Zusammenfluss wieder in die Weschnitz entlassen.
Insgesamt wurden während der gesamten Aktion schätzungsweise über 50.000 Fische gerettet, ein großer
Erfolg für den
Artenschutz und ein starkes Zeichen dafür, was gemeinschaftliches Engagement leisten kann.
Wir als AASV Bensheim sind stolz, Teil dieses Projekts gewesen zu sein.
Unser Dank gilt allen Helferinnen und Helfern insbesondere unseren engagierten Vereinsmitgliedern die
diese Rettungsaktion möglich
gemacht haben.
© A.A.S.V. Bensheim 2017
Backfischfest 2017
Das Backfischfest am Niederwaldsee erfreute sich einmal wieder großer Beliebtheit
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Traditionell lud der Angelverein AASV Bensheim 1968 e.V. am vergangenen Wochenende zum alljährlichen
Backfischfest an seinen Vereinssee zwischen
Zwingenberg und Rodau ein. Vor traumhafter Kulisse ließen sich Jung und Alt die vielen angebotenen
Fischspezialitäten schmecken.
Die kühle Brise im Schatten der hohen Bäume nutzten Radfahrerund Spaziergänger gleichermaßen, um bei einer
kühlen Erfrischung das regen Treiben zu beobachten.
Auch jene, denen frisch belegte Fischbrötchen, goldgelb gebackene Zander und Calamares sowie geräucherte
Forellen nicht das Wasser im Mund zusammenlaufen ließen,
mussten nicht hungrig aufbrechen. Neben einer reichen Auswahl an Blechkuchen und Kaffee bot der Verein
auch Brat- sowie Currywürste und Pommes an.
Weit über die Stadtgrenzen hinaus ist das Backfischfest am Niederwaldsee inzwischen bekannt und beliebt.
Gerne nehmen immer mehr Menschen entlang der Bergstraße
vom vorderen Odenwald bis ins Ried die Fahrt in Kauf, um frischen Fisch zu fairen Preisen zu genießen.
Harald Schneider, 1. Vorsitzender ist mit dem diesjährigen Ergebnis zufrieden: "Das Backfischfest ist
eine wichtige Einnahmequelle für uns, um eine aktive
Vereinsarbeit leisten zu können. Neben Hege- und Besatzmaßnahmen kümmern wir uns auch um die Sicherung
des Ufers sowie den Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern.
Einen Teil der diesjährigen Einnahmen werden wir zudem dafür verwendeen, eine Gruppe Bensheimer
Schulkinder während der Ferienspiele im Herbst zu uns an den
Niederwaldsee einzuladen. Ihnen wollen wir hier Wald und See und ihre Bewohner vorstellen. Die Kosten
für die Verpflegung der etwa 20 Kinder wird der Verein übernehmen."
© A.A.S.V. Bensheim 2017